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Ökumenische Klinikseelsorge in Halle (Saale)

Texte zur Besinnung

Weg durch Bäume    

Gottes Wort ist wie Licht in der Nacht,

es hat Hoffnung und Zukunft gebracht,

es gibt Trost, es gibt Halt in Bedrängnis,

Not und Ängsten,

ist wie ein Stern in der Dunkelheit.

 








 

 

All Morgen ist ganz frisch und neu

des Herren Gnad und große Treu,

sie hat kein End den langen Tag,

drauf jeder sich verlassen mag.

Paul Gerhardt

 

ANHALTEN

Dann und wann
das Tempo verlangsamen,
anhalten,
in Ruhe wahrnehmen,
was um uns ist, was uns schützt,
bedroht, erfreut, fordert, fördert,
uns neu einstellen und ausrichten.

Dann und wann
das Tempo verlangsamen,
anhalten,
sich hinsetzen und setzen lassen,
was sich in uns bewegt.
Unsere Strukturen wahrnehmen,
sehen, was und wie wir sind.

Dann und wann
das Tempo verlangsamen,
anhalten,
aus unserer Tiefe Bilder aufsteigen lassen,
dankbar sein und sehen,
was sie uns zeigen wollen,
wohin sie uns weisen.

Max Feigenwinter

 

Komm Heiliger Geist

Komm Sturm.
Zerreiße die Wolken der Traurigkeit.
Lass uns die Sonne sehen.

Komm Atem des Lebens.
Hauche uns an,
damit wir unsere Gräber verlassen
und auferstehen aus Trägheit und Angst.

Komm Feuer.
Taue das Eis auf in unseren Herzen.
Öffne uns für dich und füreinander.

Komm Heiliger Geist.
Wärme,
belebe,
bewege uns.

Karl-Heinz Ronecker

(Mit freundlicher Genehmigung des Gütersloher Verlagshauses)
 

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